Island - ein Fazit.



Am Freitagmorgen werde ich zurueck nach Deutschland fliegen, mein Praktikum ist nun so gut wie vorbei, meine Aufgabe erledigt, und meine Zeit in Island damit vorueber.


Ich freue mich sehr auf Zuhause, ich freue mich auf alle, die mich dort erwarten, auf deutsches Brot, Omas Rotkraut und Weihnachten.
Aber es gibt natuerlich auch einige Dinge, die ich hier vermissen werde, denn ich habe mich in den letzten Monaten sehr an Manches gewöhnt. Zum Beispiel dass es ganz normal ist, bei Rot ueber die Ampel zu gehen, denn das ist viel sicherer. Klingt komisch,ist aber so, denn islaendische Abbieger sind gegenueber Fussgaengern nicht sehr aufmerksam. Ich werde Skyr vermissen, das islaendische Quark-Joghurt-Gemisch, das Meer (aber nicht den unaufhörliche  Wind), den Sprachkurs und das alltaegliche,kostenlose Mittagessen. Allerdings wird mir das Schwefelstinkewasser nicht fehlen, ebenso wenig der Kuchenfreitag.  


Sehr traurig bin ich natuerlich darueber, diese wunderschönen Schuhe, die ich neulich gesehen habe, auf Grund ausgeschöpfter Kofferkapazitaeten nicht mitnehmen zu können. Islaendische Mode ist toll! Sehr individuell und extravagant, anders als man das in Deutschland sonst so kennt, wo einem auf der Strasse doch viele Schmuddelmenschen entgegenkommen.


Viele haben mich gefragt, ob ich zurueckkommen werde. Und ich denke, ja. Es gibt noch viele Orte, die ich nicht gesehen habe, und da man hier als Tourist wirklich voll auf seine Kosten kommt, was Sehenswertes und Abenteuer betrifft, bietet mir Island noch viel. Aber wie gesagt, eben nur als Tourist. Ein Leben könnte ich mir hier auf keinen Fall vorstellen - zu kalt, zu trist, zu klein, teils zu seltsame Kultur. Aber es war eine tolle Erfahrung gewesen, dies alles kennenzulernen und so nette Menschen hier zu treffen. Natuerlich gibt es einige Islaender (und viele davon sind mir auf Arbeit begegnet), die ziemlich kauzig, und, um es mal nett zu sagen, Auslaendern gegenueber nicht sonderlich aufgeschlossen sind. Und eines ist mir noch sehr aufgefallen (ohne das jetzt irgendwie als böse oder verletzende oder verurteilende Aeusserung zu meinen): es scheint hier ueberdurchschnittlich viele Menschen zu geben, die mehr oder weniger ein paar Schraeubchen locker haben. Ich persönlich könnte mir das ja mit der mangelnden Vielfalt im Genpool erklaeren. Es stimmt ja auch, hier hat jeder mit jedem anderen mindestens einen gemeinsamen Onkel. Aber wie dem auch sei, das ist eben nur das, was mir als objektiv arbeitende Reisejournalistin aufgefallen ist. Es gibt aber auch viele viele Islaender, die unglaublich freundliche Menschen sind. Elsa zum Beispiel, oder Stefania, meine Islaendischlehrerin, die uns am letzten "Schultag" mit einem Schokokuchen und islaendischen Leckereien ueberrascht hat (umpf, schon wieder Schokokuchen!). Islaendisch lernen hat sich fuer mich definitiv als Berreicherung dargestellt, auch wenn ich mein Halbwissen selten anwenden konnte, weil auf Englisch eben doch alles leichter ist. Aber es ist eine interessante, wenn auch seltsame Sprache, und ich glaube man fuehlt sich doch ein wenig elitaer, wenn man ein paar Brocken einer Sprache spricht, welcher nur ein winziger Bruchteil der Erdbevölkerung faehig ist. Und ja, unumwunden gebe ich zu, es wird ein kleines "Oha!" in meinem Lebenslauf sein. Darauf habe ich es ja auch eigentlich angelegt.

Fuer alle, die zukuenftige Islandreisende werden wollen, habe ich natuerlich noch einige Tipps und meine persönlichen Highlights parat:

  • im Sommer fliegen AirBerlin und Germanwings guenstig nach Island, ansonsten kann man auf die islaendischen Fluggesellschaften Icelandair (gut) und Icelandexpress (nicht so gut) ausweichen
  • fuer Kochen oder zum Tee zubereiten niemals warmes Wasser verwenden - man hat sonst den Schwefelgeruch im Essen bzw. im Tee
  • guenstig einkaufen gehen kann man im Bónus, das ist der Supermarkt mit dem freundlichen Schweinchen. Bonus hat aber nur von 11:00 Uhr bis 18:30 offen, dafuer aber auch am Samstag und Sonntag!
  • wer shoppen will, sollte unbedingt in Laeden gehen, die mit einem "Taxfree"-Schild markiert sind. So kann man viel Geld sparen
  • Wind/Regenjacke, Wanderhosen und Regenschirm verraten eindeutig, dass man Tourist ist - ein Islaender laeuft auch bei Regen und Kaelte im Islandpulli rum
  • unbedingt islaendischen Hot Dog  (Pýlsa) und Fisch probieren
  • auf Obst und Gemuese sollte aus Kostengruenden hingegen eher verzichtet werden
  • guenstig kann man ausserhalb der Sommersaison ein Auto bei SadCars mieten - in der Sommersaison verdoppeln sich die Preise
  • unbedingt in ein islaendisches Schwimmbad gehen - ich empfehle Laugardalslaug
  • wenn der Wind kraeftiger weht als sonst, kommt meistens ein Wetterumschwung
  • Hallo sagt man auf Islaendisch einfach "Hæ" (sprich Hei), oder "Goðan Dag" (Guten Tag, jedoch nur zu empfehlen wenn man auch die Aussprache kann!), verabschieden kann man sich ganz einfach mit "Bless" (Tschuess, wobei man das Bless so unbetont wie möglich sagt), und "Danke" sagt man mit "Takk"
  • Islandpferde - diese können auch von Anfaengern geritten werden
  • wenn man zwischen Ende September und Ende Maerz in Island weilt, kann man an klaren Tagen die Nordlichter sehen
  • auf www.en.vedur.is bekommt man Wetterinfos und Infos zu womöglichen Vulkanausbruechen
  • auf www.straeto.is kann man sich ueber die Busse informieren
  • auf www.flybus.is kann man direkt den Shuttleservice zum Flughafen Keflavík buchen
  • und: unbedingt die Kreditkarte mit grossen Kreditrahmen mitnehmen. Geldtauschen im vorab ist hingegen sinnlos

nun zu den Reisezielen, die ich nur empfehlen kann:

 

  • "Golden Circle" mit Strokkur dem Geysir, Gulfoss dem Wasserfall, und dem Þingvellir Nationalpark. Das ist das Pflichtprogramm fuer jeden Islandreisenden
  • Reykjavik: Harpa, Laugavegur, Törninn-See, Halgrímskírkja,Pérlan - das sollte man sich in der Hauptstadt nicht entgehen lassen
  • das Geothermiekraftwerk Hellisheiði , ca. dreissig Autominuten von Reykjavik entfernt und direkt ueber die Ringstrasse zu erreichen
  • eine Fahrt in den Sueden von Island, mit den wunderschönen Wasserfaellen und dem Staedtchen Vík
  • die Blaue Lagune
  • Krýsuvik
  • eine Besteigung der Esja, direkt gegenueber von Reykjavik
  • Landmannalaugar und das Hochland - unbedingt Jeep ausleihen
  • Halbinsel Snæfellsness und der Snæfellsjökull
  • Mosfellsbær
  • Akureyri, Dimmuborgir, the Lagoon, ....
  • ausserdem sollen die Westfjorde wunderschön sein, sowie der Vatnajökull, der grösste Gletscher Europas - davon kann ich leider nicht selbst berichten      

Nun verabschiede ich mich also offiziell von der exklusiven Berichterstattung aus Island. Es hat mir viel Spass gemacht, euch von meinen Erlebnissen hier zu berichten, und eure Gaestebucheintraege waren immer schön zu lesen. Ich hoffe, ihr habt jetzt vielleicht auch ein bisschen Lust bekommen, diese eigenartige und doch wunderschöne Insel mittem im Nordatlantik zu besuchen - glaubt mir, es wird sich lohnen.

Bless Bless og takk fyrir tima falleg á Islandí!
                                                       

1.11.11 14:08


Akureyri und der Norden



Gestern hat sich fuer mich die einmalige Möglichkeit ergeben, Hínrik, einen meiner beiden Betreuer, nach Akureyri zu begleiten. Akureyri ist mit 14.000 Einwohnern die zweitgrösste Stadt Islands (die drittgrösste hat nicht mehr als 5.000 Einwohner) und liegt ganz im Norden der Insel, direkt an einem Fjord, der ins Eismeer fuehrt. Im Nordosten des Landes, genauer in der Region Þeistareyki soll ein neues Geothermiekraftwerk gebaut werden, dessen Planungsarbeiten Mannvit uebernimmt. Und da dort gerade die Explorationsbohrungen, wie heiss der Boden denn genau ist, laufen, stattet Hínrik þeistareyki aller zwei Wochen einen Besuch ab. Da es nach Akureyri doch ca. 6 Stunden Autofahrt sind, sind wir stattdessen mit Airiceland (Flúgfelag Islands) geflogen - nebenbei bemerkt, fuer Islaender ist das in etwa so, wie es fuer uns ist, mit der Bahn zu fahren. Total alltaeglich also. Nun, wenn man frueh genug bucht, dann kostet ein Flug auch nur ca. 50 Euro. Der Flughafen befindet sich auch mitten in Reykjavik, und einchecken darf man bis kurz vor Abflug, deswegen musste ich zwar zeitig, aber nicht allzu zeitig, aufstehen, damit wir um 07:10 starten konnten. In Akureyri haben wir dann einen Pickup von den Mannvitleuten dort oben bekommen. Im Norden sieht es ganz anders aus (vermutlich vor allem, weil Schnee lag). Akureyri selbst schmiegt sich an die Berghaenge des Fjords, und sieht wirklich sehr huebsch aus, wenn man drauf schaut. Dann fuhren wir auch schon los - denn Hínrik, so entpuppte sich, war hier aufgewachsen und wuerde deswegen den Touristenfuehrer fuer mich spielen.

Akureyri


Unser erstes Stopp, als wir uns Richtung Osten aufmachten, war Goðdafoss. Ein sehr schönes Fleckchen Erde. Uebrigens heisst Goðafoss uebersetzt "Götterwasserfall", denn nach Uebernahme des Christentums auf Island hat der letzte heidnische Gott Goðde die Götterbilder in den Fluss geworfen.


Goðafoss


 Nach den obligatorischen Touristenfotos fuhren wir weiter. Ein paar Haeuschen, einmal ein kleines Dorf. Eine ganz schön verlassene Gegend ist das dort oben. Beim beruehmten See Mývatn (Mueckensee), der zum Krafla-Vulkanssystem und einer der faszinierendsten Landschaften Islands gehört, fuhren wir zu Dimmuborgir. Dies ist ein Lavafeld, im Osten gelegen vom Mývatn. Aber es ist nicht irgendein Lavafeld, denn dort kann man bizarre Formationen bestaunen, die einem lebhaft glauben machen, dass man sich gerade mitten in "Der Herr der Ringe" befindet - oder so.


Dimmuborgir Lavafeld


Als wir weiterfuhren, hielt Hínrik an einer Strasse, die man erst mit Hilfe eines Gatters öffnen musste! Kurios, ich dachte bis jetzt immer, dass waeren geschlossene Zufahrten zu irgendwelchen Gehöften. Auf der nunfolgenden Gelaendestrasse gab er richtig Gas, und ic h blieb nur cool, weil ich der Meinung war, als Islaender muesse er ja wissen, was er da tat. Ein bisschen fuehlte ich mich wie bei der Ralley Dakar, nur dass ich nicht navigierte.
Dann hielten wir vor einer Höhle in den Lavaformationen - und das war nicht irgendeine Höhle, darin sammelte sich das geothermal erhitzte Grundwasser und bildete eine natuerliche Hot-Pot-Grotte. Circa 40° C Wassertemperatur, haette ich geschaetzt. Dort kann man uebrigens auch baden gehen!
Dann fuhren wir direkt zum Vulkan Krafla (wer sich erinnert: sein Ausbruch brachte eine verheerende Katastrophe ueber Island und Europa - irgendwann habe ich mal was dazu geschrieben gehabt). Am Krafla steht naemlich ein Geothermiekraftwerk - und: dort wurde das Iceland Deep Drilling Project durchgefuehrt. Eine Art Experiment, wie tief in Island man bohren konnte - das Ziel waren 4500 m, und da in Island die Erdkruste so duenn ist, hatte man erwartet, dann direkt in der unteren Erdkruste zu sein. Jedenfalls ist das ganze aber so abgelaufen, dass man nur bis 2100 m bohren - dann war kein Vorschub mehr möglich. Auch bei drei weiteren Anlauefen schaffte man nicht mehr als 2100 m. Der Grund war: man hatte direkt in fluessige Lava gebohrt. Zehn Minuten nachdem man gespuelt hatte und den Bohrstrang aus dem Loch gezogen hatte, "explodierte" das Bohrloch in einer Lavaeruption (Menschen kamen dabei nicht zu Schaden). Dies war der erste, durch Menschen verursachte Vulkanausbruch.


Bohrlochkopf einer IDDP-Bohrung


Ich bestaunte das dampfende Bohrloch, dann fuhren wir zu "The Lagoon" - sozusagen der Blauen Lagune fuer Islaender, fast direkt am Mývatn. Diese Lagune sieht beinah genauso aus, und man hat noch dazu einen grandiosen Blick auf die Vulkanberge. Und man bezahlt nicht soviel Eintritt.


"The Lagoon" at Mývatn


 Nun wurde es aber Zeit, sich zur Bohranlage nach þeistareyki aufzumachen. Dazu fuhren wir ueber vereiste Strassen nach Húsavik, eine kleine Stadt, die direkt am Eismeer liegt. Dort soll man uebrigens prima Wale beobachten können. Von dort aus fuehrte eine noch offroadigere Gelaendepiste zur Bohranlage - wirklich, so durchgeschuettelt wurde ich noch nie in meinem Leben. Dort angekommen bekamen wir erstmal Mittagessen - und das war auch gut so, denn ich bin beinah vor Hunger gestorben. Die Bohrarbeiter waren richtig nett, und als Hínrik dann in die Besprechung ging, bekam ich eine exklusive Fuehrung ueber die Anlage von einem Deutschen! Der hiess Bernd, hatte vor zwei Jahren ebenfalls seinen Abschluss in Freiberg gemacht (die Welt ist so klein), und arbeitete fuer 3 Monate bei Iceland Drilling, aber urspruenglich bei Hekla Energy in Celle - dort hatte ich ja auch ein Angebot fuer eine Bachelorarbeit. Die Anlage selbst war nicht gross, und mit den akribischen Sicherheitsstandards in Deutschland nicht vergleichbar. Aber alle waren sehr nett und ich durfte beim Arbeiten ueber die Schulter schauen.


Nach der Besprechung machten wir uns, im wahrsten Sinne, wieder vom Acker und fuhren zurueck nach Akureyri. Der Rueckflug verlief ganz angenehm, und ich konnte sogar einen Gletscher, Hofsjkökull, vom Fenster aus sehen. Achja, ausserdem konnte man bis an die Ostkueste Islands und bis zu den Faroe Inseln sehen! Das war ein sehr gelungener Abschluss meines Praktikums hier - mein bester "Arbeitstag" bis jetzt
Jetzt ist es nur noch eine Woche und ein Tag - ich freue mich schon auf zu Hause!

27.10.11 11:39


Die Staubwolke hinter Racing Harpa und mir



Aaah. Wie meine Muskeln schmerzen. Und das schon, nachdem ich erst vor ca. 2 Stunden aus dem Sattel gestiegen bin. Das verheißt nichts Gutes.

Aber ich erzähle euch erstmal ein bisschen von den vergangenen Tagen. Nach meinem Aufenthalt im Krankenhaus schlug mir eine Sympathiewelle auf Arbeit entgegen, die ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausgemalt hätte. Scheinbar jeder hatte davon gehört und fragte mich ganz besorgt, ob es mir wieder gut ginge. Selbst die Küchenfrau! Und zu meiner allergrößten Freude bezahlte mir Mannvit dann auch noch die Krankenhausrechnungen, ohne dass ich den Papierkrieg mit der Auslandsversicherung anfangen musste (der hätte mich ohne Zweifel erwartet). Ansonsten nähert sich meine Aufgabe langsam aber sicher ihrem Ende, und ich fange schon an, unsinnige Diagramme zu malen. Aber notfalls nehme ich mir ein Buch mit. Lang ist es ja nicht mehr.

Am Freitagabend hat Elsa mich zu sich nach Hause zum Essen eingeladen. Ich habe ihr einen Blumenstrauss mitgebracht, und da sie nach eigenen Angaben nie Blumen bekommt, hat sie sich sehr gefreut (isländische Männer scheinen wohl nicht sehr romantisch angehaucht zu sein). Zu Hause schnippelte und werkelte sie in der Küche herum und erzählte von den schweren Zeiten, die alle Isländer wohl durchmachen müssten wegen der Finanzkrise. Scheinen keine allzu großen Gehälter trotz Masterabschluss zu bekommen. Dann kamen ihre 3 Kinder nach Hause - Emma (6), Alex (7,männlich) und Kara(9). Sehr goldig. Der Abend wurde wirklich nett, es gab Hühnchen und Reis, und später hat mich Elsa's Mann Àki wieder nach Hause gefahren. Neben einem gut gefüllten Bauch habe ich von den Kindern erfahren (und Elsa hat in Englisch übersetzt), dass es in Island 13 Weihnachtsmänner gibt!! Ab dem 11. Dezember kommen diese dann, immer einer jeden Tag, bis zum 24. . Dann kommt der richtige Weihnachtsmann. Und an jedem von diesen Tagen gibt es Geschenke. Kann man diese Tradition auch nach Deutschland übernehmen?

Heute habe ich mit Caro einen Reitausflug auf die Laxnes Horse Farm gemacht. Die liegt in Mosfellsbaer und hat einen Abholservice direkt vom Hotel aus. Sehr praktisch. Dort angekommen wurden wir dann in überdimensionale "Schneeanzüge" gesteckt. Sah schon etwas bescheuert aus und ließ uns wie Astronauten/Müllabfuhr fühlen, aber wenigstens wurde einem darin auf keinen Fall kalt.
Dann haben wir, nach einer länger andauernden Suche nach einem Paar zusammenpassender Handschuhe, unsere Pferde bekommen.

und Astronauten-Susi

Astronauten-Caro

Caro durfte die schwarze Bylgja (=Welle) reiten, die angeblich ein bisschen verrückt sein sollte. Ich habe auf Harpa (=Harfe) Platz genommen. Zu ihrem Temperament wurde mir kein Infoupdate gegeben. Dann ging der Ritt los. Er wurde von einer Deutschen geführt, die auf Laxnes nach ihrem Abi ein Jahr arbeitete - mann, sowas hätte ich auch machen sollen! Zunächst tölteten wir ruhig durch die Landschaft. Aber dann zog das Pferd der deutschen Führerin mächtig im Tempo an. Und da Harpa meinen englischen Reitstil anscheinend nicht gewohnt war (englisch reiten heißt, mit viel Schenkeldruck und Zügelhilfen zu reiten) übersetzte sie meine Hilfen mit: volle Kraft voraus. Wirklich, was diese kleinen Pferdchen für eine Geschwindigkeit erreichen können ist ganz schön unvorstellbar. Glücklicherweise konnte ich das kleine Rennpferd dann aber doch noch stoppen, bevor sie mit mir ans Ende der Welt gerannt ist. Die Deutsche gab mir dann den Rat, die Beine weit weit weg vom Pferdebauch zu strecken - das sieht doch bescheuert aus! Hat aber, ein bisschen zumindest, geholfen. Auch wenn Harpa, nachdem Caro, die Deutsche und ich eine separate Gruppe gebildetet hatten, sich gerne im gestreckten Galopp von den anderen abgesetzt hat. Gott, wie mir die Arme weh tun! Und wieviel Dreck ich im Gesicht hatte! Trotzdem hat es super viel Spass gemacht. Ich kann jedem nur empfehlen, wenn er einmal in Island ist, diese tollen kleinen Pferde auszuprobieren. Sie sind etwas ganz Besonderes. Und auf jeden Fall war der Ritt mit Harpa sehr viel anderes als mit Mílena - um einiges zügiger und anstrengender.

Racing Harpa

Caro und ihr Pferdchen Bylgja

 

Diese Woche muss ich mich um die Steuerrückerstattung kümmern - es wird Ausländern nämlich 15% des Einkaufswertes erlassen (ab ca. 30 euro ). Leider habe ich erst vor kurzem erfahren, dass man das extra beim Kauf sagen muss, das man Taxfree kaufen möchte. Dann bekommt man nämlich einen speziellen Kassenzettel. Nunja, ein paar dieser Kassenzettel habe ich trotzdem. Und werde mal mein Geld zurückholen.
Dann muss ich ein Paket zurück nach Deutschland schicken - und ja, es sind nur noch 11 Tage!

23.10.11 19:35


eitt Kv÷ld inn Sj˙krah˙si­.



In der Nacht vom letzten Mittwoch zu Donnerstag habe ich eine Erfahrung in Island gemacht, auf die ich auch gerne haette verzichten können. Bösartige Schmerzen mitten in der Nacht liessen mich aufwecken und wurden immer gemeiner. Lokation und Art des Schmerzes hatten mich dann mit Schaudern vermuten lassen, dass es eine Blinddarmentzuendung sein könnte. Und natuerlich wusste ich, dass bei so etwas recht schnell gehandelt werden musste. Deswegen habe ich in der Rezeption angerufen und nach einem Arzt gebeten. Muss es hier ja auch geben, sowas. Aerztlicher Nachtdienst und so. Aber Pustekuchen! Wegen drastischen Kuerzungen im Gesundheitssystem gab es sowas eben nicht, und ich musste ins Krankenhaus. Dort wurde ich in einen riesigen Raum voller Betten gebracht, die dankenswerterweise mit Vorhaengen abtrennbar waren und so wenigstens ein bisschen Privatssphaere boten. Trotz meiner Schmerzen war ich sogar in der Lage, die Frage nach meinem Wohnort auf islaendisch zu verstehen und zu beantworten! Dann hat mir eine nette Schwester (jetzt auf englisch) Blut abgenommen und den Blutdruck gemessen, ein Arzt kam wenig spaeter mit den Ergebnissen, drueckte auf meinem Bauch rum und meinte, es sei vermutlich wirklich eine Blinddarmentzuendung. Und dann waere eine OP der naechste, unvermeidliche Schritt. Das hatte mich schon sehr depressiv gestimmt – allein in einem fremden Land, und dann auch noch aufgeschlitzt werden. Aber nun gut, was sein musste, musste eben sein. Ich verneinte abermals die Frage, ob ich denn eine Ladung Schmerztabletten haben wöllte ( so eine bescheuerte Frage! Wie kann ich denen sagen, was mir wehtut, wenn ich unter Einfluss von „pain killers“ stehe?), und so ertrug ich die Schmerzen eben. Und wie ich nach ein paar Stunden Ruhe feststellte, war das auch durchaus gut so gewesen. Denn die bösartigen Schmerzen waren auf einmal ueberhaupt nicht mehr so bösartig. Ein zweiter Bluttest zeigte auch, dass der Wert meiner weissen Blutkörperchen gesunken war im Vergleich zur Nacht, was daraufhin zeigte, dass mein Körper eine Infektion von alleine besiegt hatte. Guter,braver Körper. Aber dennoch durfte ich nicht gehen und musste noch geschlagene sieben Stunde in diesem Krankenhaus bleiben. Es waren die langweiligsten sieben Stunden meines Lebens (einschliesslich langweiliger als der Mathe-Vorbereitungskurs zum Beginn meines Studiums), dann kamen Elsa und Áslaug, sehr sehr besorgt. Elsa brachte mich nach Hause und nachdem ich ihr tausendmal versichert hatte, es ginge mir besser und ich wuerde ihr auf jeden Fall Bescheid sagen,falls es wieder schlimmer werden sollte, durfte ich hoch in mein Zimmer gehen. Was es genau war, der Grund fuer diesen Exkurs, das wissen weder die Aerzte noch ich, aber ich hoffe, es kommt nie nie wieder. Achja, der ganze Spass hat mich um die 50 € gekostet, und es kommt noch die Rechnung fuer den Krankenwagen hinzu. Gott sei Dank, dass ich eine gute Auslandskrankenversicherung habe.


Am Freitag bin ich fuer ein paar Stunden dann wieder auf Arbeit gegangen, weil mir hauptsaechlich so langweilig war. Das restliche Wochenende musste ich ruhiger angehen lassen, da ich mich doch noch irgendwie ein bisschen krank gefuehlt habe. Dennoch habe ich mir ein paar offene Konzerte im Rahmen des Iceland Airwaves angeschaut und war teilweise wirklich positiv ueberrascht. Es gibt unmengen islaendische Bands, die tolle Musik machen (nicht unbedingt auf islaendisch).


Diese Woche ist ausgefuellt mit Arbeit, dem Sprachkurs (da ich aussprachetechnisch ein neues, sehr gutes Niveau erreicht habe, macht es langsam richtig Spass), einem Kochabend bei Caro/oder mir und einer Essenseinladung bei Elsa (mal sehen, ob sie sich auch daran haelt). Am Wochenende steht dann der lang geplante Reittrip an – mein zweites und letztes Mal auf den wunderbaren Islandpferden.

17.10.11 11:35


Das letzte bisschen Island




Jetzt dauert es im Prinzip gar nicht mehr lange, bis meine Zeit in Island vorbei ist. Naemlich nur noch etwas mehr als drei Wochen. Aber so richtig kann ich es gar nicht mehr abwarten, denn langsam aber sicher mehren sich deutliche Zeichen, dass Katla bald ausbrechen wird. Ihr erinnert euch bestimmt – der grosse Vulkan mit den verheerenden Folgen. Jeden Tag kann es soweit sein. Caro, eine Freundin hier, die hier Geographie studiert, berichtet darueber, dass ihr ganzes Institut vollkommen aus dem Haeuschen sei. Grund dafuer sind zahlreiche niederfrequente Schwarmbeben im Mýrdalsjökullgletscher, in welchem sich Katla befindet (Daniel und ich waren dort gewesen!). Die deuten laut den Wissenschaftlern an, dass die Magmakammer sich gefuellt hat und Katla bereit ist, auszubrechen. Die Staerke und Haeufigkeit der Beben kann man uebrigens auf http://en.vedur.is beobachten (man muss Mýrdalsjökull auswaehlen). Ich mache mir ehrlich gesagt schon Sorgen, was passieren wird, wenn Katla wirklich loslegt. Zum einen könnte ich meinen Rueckflug mit Sicherheit vergessen. Da niemand die Staerke der Eruption vorhersagen kann, es aber doch ganz schön heftig werden soll, werden auch die Auswirkungen auf die Menschen hier und deren Leben nicht gerade gering sein. Wahrscheinlich wuerde ich mir im Fall aller Faelle ganz schnell eine Faehre nach Daenemark buchen. Die ist zwar drei Tage unterwegs, aber drei Tage Seekrankheit sind mir immer noch lieber als von giftiger Asche eingedeckt zu werden. Nun, aber noch ist es ja nicht soweit, und druecken wir alle die Daumen, das Katla sich noch ein bisschen Zeit laesst.


Letzten Freitag hat meine Abteilung einen Ausflug nach Hellisheiði gemacht – es gab sogar Bier. Und diesmal konnte ich sogar die Turbinenhalle, den Generator, die Kuehltuerme und sogar den Transformator anschauen. Wirklich sehr interessant. Und eine willkommene Abwechslung, denn der Alltagstrott hatte mich innerhalb weniger Stunden wieder komplett gefangen.  Hier ist es inzwischen sehr kalt geworden. Auf den Bergen liegt schon Schnee, und morgens befinden sich die Temperaturen um den Gefrierpunkt. Auch am Tag erreichen sie seltenst mehr als 4°C. Daher habe ich meine Wintermuetze ausgepackt, trage jeden Tag Handschuhe  und Schlafsocken im Bett, trinke jeden Tag eine Tasse Tee und ein Glas Wein, und verputze die Lebkuchen aus Deutschland. Zumindest werden mich die Temperaturen in Freiberg dann keinesfalls mehr schocken können, wenn ich wiederkomme.

meine "Kollegen"


Am Sonntag dann habe ich einen Wanderausflug mit Caro gemacht.  Wir wollten urspruenglich nach Mosfellsbær, denn dort sollte es eine schöne Landschaft gleich in naechster Naehe zu Reykjavik geben. Hauptsaechlich aber wollten wir beide einfach nur raus aus der Stadt und mal was anderes sehen.  Leider informierte uns das Online-Busfahrplansystem nicht darueber, dass der Bus nach Mosfellsbær nicht wie angekuendigt direkt dahin fuhr von Reykjavik aus, sondern dass man einen Rufbus bestellen musste. Da muss ich mich mal wirklich kurz aufregen: das islaendische Bussystem am Wochenende ist unglaublich schlecht! Generell fahren die Busse erst ab Mittag, und der Bus, den wir wollten, fuhr nur einmal am Tag hin und einmal am Tag zurueck. Da hat man in Buxtehude ja eine bessere Anbindung! Deswegen also landeten wir in einem Ort namens Reykjadalur, und nach mehrmaligen Nachfragen beim Busfahrer versicherte uns dieser auch, dass auf jeden Fall ein Bus wieder zurueck fahren wuerde. Vielleicht hatte er unseren leicht verzweifelten Gesichtsausdruck auch falsch interpretiert, denn er lud uns ganz schuechtern ein, ihm im Busfahrerhauschen doch Gesellschaft zu leisten, bis er zurueck nach Reykjavik fuhr. Dankend suchten wir ganz schnell das Weite.

Immerhin war Reykjadalur so klein, dass man nur zwei Minuten brauchte, bis man aus dem Dörfchen raus war. Dann liefen wir durch eine Sumpflandschaft und befanden uns wiedermal bald in absoluter Einsamkeit. Jedenfalls so lang, bis wir auf den naechsten Lavahuegel kletterten und auf einmal riesige Satellitenschuesseln alá SETI direkt vor unserer Nase entdeckten. Vielleicht war doch etwas an den vielen UFO-Sichtungen ueber Island dran.

 

SETI?

Jedenfalls ist es wirklich anstrengend, abseits von Wegen durch die Suempfe zu stampfen, weil die Grashuegel riesig sind, und die Fuesse unerwartet tief in feuchte Niederungen sinken können. Ganz abenteuerlich war die Flussdurchquerung. Da wir ja unbedingt trockene Fuesse behalten wollten, bauten wir uns mit grossen Steinen eine provisorische Bruecke , auf der wir dann ueber den Fluss balancierten. Ich war sehr stolz auf mich, nicht nass geworden zu sein, denn damit hatte ich dank jahrelangen Erfahrungen doch irgendwie gerechnet. Es hat gut getan, aus Reykjavik rausgekommen zu sein, saubere Luft zu atmen, auf die schneebedeckten Berge und die triste Mooslandschaft zu schauen. Ein richtig schöner Herbstausflug.

Caro und ich in Reykjadalur


Am Mittwoch ist das Airwaves Iceland gestartet. Das ist ein riesiges Musikfestival, zu dem nicht nur lokale Bands (und Björk!) spielen, sondern auch viele aus den USA und UK. Das ist ein richtiges Grossereignis und zahlreiche Touristen strömen wieder in die Stadt. Leider ist das Wetter nicht so gut, und eine Karte kostet ausserdem etwas mehr als 100 €, aber ich werde versuchen, mich irgendwo mit reinzuschmuggeln.  Der Sprachkurs laeuft inzwischen ganz gut, die Aussprache bekomme ich langsam richtig gut hin,aber die Grammatik und die Vokabeln sind doch sehr absonderlich. Aber ein paar grundsaetzliche Dinge kann ich schon sagen, und auch wenn vermutlich kein Islaender das verstehen kann, freut es mich, theoretisch dazu in der Lage zu sein. Ausserdem macht es Spass, denn mit den anderen Deutschen kann man ueber lustige islaendische Wörter lachen (Regal heisst zum Beispiel „Hilla“, aber das wird „Hidla“ ausgesprochen – und klingt somit wie Hitler. Unsere Lehrerin war sehr verwirrt ueber unsere entsetzten Gesichtsausdruecke).  
Meine verbleibenden Wochenenden habe ich auch schon geplant. Auf dem Programm steht noch: Reiten gehen mit Caro,Hengill (ein Gebiet, in dem man wandern  und dabei in einem geothermal beheiztem Fluss baden kann), auf den Mount Esja klettern (den Hausberg Reykjaviks)  und natuerlich noch ein bisschen die Hot Pots geniessen. Mal sehen, ob ich das alles noch schaffe. Denn der Wettergott muss ja mitspielen

12.10.11 21:25


Sehen Sie hier nun: die Fortsetzung!! - einen Trip durch Erdkotze und Schnee



Ich hoffe, ihr habt alle ganz gespannt gewartet, und seid jetzt ungemein erleichtert, endlich die Fortsetzung meiner Urlaubswoche mit Daniel zu lesen. Das könnt ihr auch, denn es waren noch zwei tolle und spannende weitere Tage, die wir erlebt haben.
Aber nun genug um den heißen Brei herumgeredet.

Am Montag also, nachdem wir recht spät aus der Blauen Lagune wieder heimgekehrt waren, mussten wir schon wieder zeitig aufstehen, um in Keflavik unseren Geländewagen abzuholen. Es dauerte ein bisschen, bis wir loskamen, und es dauerte noch länger, SADCARS zu finden, die dort sehr versteckt in der ehemaligen amerikanischen Kolonie ihre Lager/Werkstatt/Bürohalle hatten. Es dauerte auch wiederum ein bisschen, bis wir dort überhaupt jemanden aufgetrieben hatten, der kompetent erschien. Trotz des etwas befremdlichen Erscheinungsbildes dieses jungen Herrs (wir waren uns sicher, dass er in seiner Freizeit Killercomputerspiele zockte), nahm er problemlos unseren kleinen Hyundai entgegen und übergab uns dann den neuen fahrbaren Untersatz: einen Geländewagen der Marke ISUZU.

der Isuzu ...

Auch wenn er etwas betagt aussah, und der alte Dieselmotor ein bisschen gequält röhrte, strahlte Daniel wie ein Kind unterm Weihnachtsbaum Ich wunderte mich etwas, weil mein Sitz so nass war, dachte aber nicht weiter drüber nach. Vielleicht war er gerade gründlich gereinigt worden oder so. Nachdem wir etwas Diesel in den Bauch unseres Allrad-Ungetüms gefüllt hatten, war es schon ein tolles Gefühl, zum einen so erhaben hoch zu sitzen, wie in einer Kutsche, und zum anderen einfach so mir nichts dir nicht über die Bremshügel zu brettern. Daniel übernahm das Steuer, ich die Navigation. Unser heutiges Ziel war recht weit entfernt, und laut Straßenbeschilderung auch nicht leicht zu erreichen: die Thermalquellen in Landmannalaugar, im Hochland von
Island. Wir machten uns also auf den Weg, und da wir nun ALLE Straßen befahren konnten, war ich frohen Mutes und schlug eine Abkürzung zur Ringstrasse vor. Nur leider wählte ich die falsche Abzweigung (das war aber auch wirklich blöd ausgeschildert), weswegen aus der Abkürzung dann ein recht großer Umweg wurde. Aber alles hat sein Gutes, und deswegen fanden wir dadurch eine sehr faszinierende Schwefellandschaft bei Krysuvík, die ähnlich aussah wie das Geysirfeld. Nur das davon null komma nix in unseren Reiseführern stand! Also, wiedermal ein echter Geheimtipp:
Krysuvík, liegt auf dem Weg zwischen der Ringstraße und Grindavík.

 Schwefellandschaft in Krysuvík

Es hat dort zwar ein bisschen nach Schwefel gemüffelt und überall wurde vor möglichen Dampfexplosionen gewarnt, aber dennoch wirklich sehr faszinierend zu sehen. Genau wie die Umgebungslandschaft, riesige Felder aus Lava,
die wir nun passenderweise in Erdkotze umbenannt haben, da die hier wirklich überall rumliegen. Dort wollte Daniel auch gleich die Geländetauglichkeit unseres Jeeps testen und war sehr froh, auf den 4x4-Knopf drücken zu dürfen. Mich hatte schon der zweite Schalthebel gründlich verwirrt.
Außerdem fanden wir heraus, dass gleich in der Nähe von Reykjavik ein Skigebiet liegt: Blafjöll (der Blaue Berg). Gab aber (zu diesem Zeitpunkt) noch keinen Schnee, also müssen wir wohl auf die Alpen ausweichen. Als wir es dann endlich geschafft hatten und auf der Ringstraße waren, mussten wir ein wirklich gutes Stück in Richtung Süden fahren, bevor wir vor Hella (sprich: Hedla) auf die Straße 26 einbiegen konnten. Eine orange Straße - ihr erinnert euch: auch für kleine PKW. Doch zunächst war alles ganz harmlos und asphaltiert. Wir fuhren an schneebedeckten Berggipfeln, endlosen
Graslandschaften, vielen vielen Schafen und Pferden, noch mehr Erdkotzfeldern, aber umso weniger Häusern vorbei. Und dann wurde die Straße plötzlich unbefestigt, und wir waren wirklich dankbar für unseren Isuzu. Nocheinmal viele Kilometer weiter auf dem unbefestigten Abschnitt brachten uns in komplette Mondlandschaft.

 eine Straße ins Nirgendwo

Ganz viel kalte schwarze Lava, noch mehr Asche und Berge, sonst nichts. Und dort stand ein Straßenschild, dass die F225 nach Landmannalaugar mit 53 km ausschilderte. 53 km gelbe Piste. Nur - es war wie eine Fahrt durch pures Gelände. Wir huckelten an Hekla vorbei, einem Vulkan, der recht regelmäßig ausbricht und 1450 m hoch ist. Teilweise kam man gut voran, aber teilweise mussten wir auch Schrittgeschwindigkeit fahren aufgrund der tausenden von riesigen Schlaglöchern. Dabei fanden wir auch heraus, warum mein Sitz ursprünglich nass war: die Tür war verzogen,
und als wir volles Rohr durch eine Pfütze rauschten, wunderte ich mich aufeinmal, warum braunes Matschwasser auf mich niedertropfte. Daniel fands immerhin lustig Und am Anfang war er auch noch sehr motiviert, die Offroadpiste zu fahren. Vor allem nach der ersten Flussdurchquerung hatte er dann stets
ein leichtes Lächeln im Gesicht ... aber je weiter wir uns durch die Schlaglöcher quälten und je weniger das Ende der 53 km näher rückte, umso mehr schwand auch das Lächeln. Ich fand es sowieso sehr anstrengend, ständig in meinem Sitz herumgestossen zu werden. Aber wirklich: trotz dessen, es hat sich gelohnt -
die Hochlandlandschaft ist so wunderschön, dass man das einfach sehen muss! Teilweise wie ein Drehort aus Apollo 11, schwarz und total unwirklich, aber auch teilweise in einem tiefsatten Grün. Wunderschöne Berge, teilweise schon schneebedeckt, und durch den Vulkanismus mit lustigem Aussehen.
Bei Landmannalaugar muss man wirklich sagen - der Weg ist das Ziel. Denn nach zwei oder drei weiteren Flussdurchquerungen hatten wir es dann endlich geschafft. Das Camp bzw. der Zeltplatz bei Landmannalaugar. Dort gibt es heiße Thermalquellen, in denen es sich angeblich wunderbar sitzen lässt (da waren nur vermeintlich
nackte Männer drin, also hielten wir viel Abstand) und eine Wanderung in den Ryolithbergen, die in der Sonne in den unterschiedlichsten Rottönen schimmerten (ja, wir hatten Sonne!).

 in Landmannalaugar

Aber vor allem die absolute Abgeschiedenheit war für mich zumindest das Faszinierendste. Es war das absolute Nirgendwo, der Arsch der Welt, wenn man es so sagen will, und genau dort befanden wir uns. Wahrscheinlich war ich noch nie an einem leereren Ort gewesen.

 Flussdurchquerung

Also, wenn ihr in Island seid, nehmt einen Jeep, keinen Hyundai, und nehmt den "Long Way Landmannalaugar" auf euch! Die Rückfahrt war dann gefühlt doppelt so lang wie die Hinfahrt, aber durch die Sonne konnten wir ein paar wirklich schöne Bildchen machen. Und als wir endlich die Straße F225 verlassen wollten, war da auf einmal eine Wegsperre, die noch nicht gewesen war, als wir reinfuhren. "Impassable" - heißt offenbar, nicht passierbar. Nun, warum auch immer, wir hatten es ja geschafft.
Und der Isuzu umfuhr ganz leicht und wendig dieses Warnschild.


Als wir dann endlich spät zu Hause waren, kochte Daniel noch seine berühmte Bolognese (die wirklich sehr lecker war - dickes Lob) und dann machten wir uns auf, um noch etwas Nachtleben in Reykjavik mitzubekommen. Wir landeten in einer Guinesskneipe, und ich muss sagen, ich hielt mich sehr gut beim Guinesstrinken.
Und in diesem Fall bin ich wahrscheinlich auch sehr pflegeleicht, denn ich war nach nur einem Bierchen (für immerhin 5&euro schon mehr oder weniger gut dabei. Jaja, ich bin eben nichts mehr gewöhnt.


Dienstag war unser letzter gemeinsamer Tag, und dafür hatten wir uns eine besondere Tour aufgespart: eine Fahrt in den Westen von Island, auf die Halbinsel Snaefellsness. Dort gibt es den Snaefellsjökullgletscher, in dessen Mitte der Wunderberg Snaefellsjökull steht, der in "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" von Jules Verne der Eingang war. Mit unserem Jeep hätten wir bestimmt auch zum Mittelpunkt der Erde reisen können, also wollten wir es wenigstens mal versuchen.

 Landschaften auf Snaefellsness

Da die Fahrt an den Fjorden entlang ging (und einmal für 1000 kr unter den Fjorden im von ADAC als mangelhaft bewerteten Hvalfjördur-Tunnel) dauerte es wiederum recht lang, bis
wir unser Ziel erreichten. Aber auch hier galt wieder das Motto: der Weg ist das Ziel. Denn auf dieser Reise sah ich das Island, so wie ich es mir immer vorgestellt hatte. Tundralandschaften, Berge mit schneebedeckten Gipfeln und eine rauhe Küste, ab und an mal ein paar Pferdchen auf den Wiesen. Es war wirklich eine wunderschöne Landschaft. Auf Snaefellsness gibt es außerdem sehr schöne Sandstrände (wir erwischten leider einen Schotterstrand bei einem Halt). Dann endlich kamen wir am Snaefellsjökull an, und eine weiße Straße sollte uns die restlichen sieben Kilometer zum Berg führen. Aber: es begann zu schneien. Es ging steil bergauf.

 Bergpiste zum Wunderberg Snaefellsjökull

Die Straße war wirklich schlecht. Es war wirklich eine abenteuerliche Fahrt, zumal der Schnee auf der Straße schon gefroren war, sodass es extrem glatt wurde. Bei einem steilen Stück schaffte unser Isuzu es nicht mehr, und aus mehr oder weniger berechtigter Todesangst meinerseits traten wir dann den Rückweg an.
Allerdings feierten wir den ersten Schnee des Jahres mit einer Schneeballschlacht und unserem schicken kleinen Schneemann mit Moosfrisur.

 das Schneemannmeisterwerk

Wirklich, Snaefellsness ist sehr zu empfehlen, auf Grund dieser unglaublich schroffen, aber auch schönen Landschaft.
Zurück im Hotel brachen wir dann auf zu einem Abschiedsessen, brauchten Ewigkeiten um ein Restaurant zu finden und landeten wieder bei unserem Italiener vom Anfang
Und schon sehr zeitig am nächsten Morgen mussten wir aufbrechen, unser trauriges Auto in Keflavik abgeben und dann zum Flughafen fahren. Diese Woche war wirklich eine richtig tolle Woche gewesen, die uns viele Facetten von Island gezeigt hat. Und obwohl diese Insel so faszinierend ist, bin ich doch irgendwie auch wieder sehr froh,
in 4 Wochen ebenfalls meinen Rückflug antreten zu können.

9.10.11 19:40


Urlaub mit Daniel



Die letzte Woche war mit Abstand meine schönste Woche in Island – hauptsaechlich natuerlich weil Daniel da war, aber auch, weil wir so viele tolle Dinge hier gesehen haben. Letzten Mittwoch habe ich ihn vom Keflavik Airport abgeholt. Von Reykjavik aus gesehen ist das eine Fahrt von 40 Minuten, die man NUR mit dem FlyBus, dem Shuttleservice von Reykjavik Excursions oder Iceland Excursions, zuruecklegen kann, wenn man kein Auto hat. Dafuer fahren diese Busse auch sehr regelmaessig und es ist alles deutlich ausgeschildert und strukturiert – kriegt also jeder hin
Das Wetter an diesem Tag zeigte sich von seiner (bis dahin) schlechtesten Seite, es war kalt, und es regnete die ganze Zeit. Aber wir waren guter Dinge, dass sich das aendern wuerde. Am Abend testeten wir dann die Restaurantlandschaft in Reykjavik, die allerdings mit weniger studentenfreundlichen Preisen lockt. Aber einmal kann man das schonmal machen (ja,ich weiss, das sage ich immer) und deswegen futterten wir uns den Bauch beim Italiener in der Laugavegur voll – dort lief ich wenigstens keine Gefahr, mir mal wieder etwas Ungeniessbares zu bestellen, wozu ich irgendwie ein Talent hatte.


Am Donnerstag dann hatte sich das Wetter immer noch nicht gebessert, im Gegenteil. Zum kalten Regen kam noch eine frische Brise dazu. Deswegen dauerte es etwas, bis wir uns nach draussen trauten, um die Highlights in Reykjavik anzuschauen. Das Programm war in aller Knappheit: die Konzerthalle Harpa, die Strandpromenade, der Hafen (wo wir vermeintlich ein paar Kriegsschiffe in dem angeblich friedliebenden Island entdeckten), die Universitaet von Island, in deren Cafeteria wir uns erstmal wieder aufwaermen mussten, der Törnin-See, durch Zufall auch die deutsche Botschaft und zu guter Letzt das Wahrzeichen von Reykjavik, die Hallgrímskirkja. Dann war  aber auch genug des Sightseeing und wir fluechteten wieder ins Hotel, nicht ohne vorher aber noch ein richtiges Toastbrot zu kaufen. Jeder,der sich in Island Brot kaufen will und aus Gesundheitsgruenden Körnertoastbrot dem weissen Toastbrot vorzieht, dem sei gesagt: lasst die Finger davon. Denn aus unerfindlichen Gruenden mengen die Islaender dort Kuemmel rein, der, morgens  mit Schokocreme gegessen, leicht zu Brechreiz fuehren kann.


Freitag war ein grosser Tag: wir hatten uns fuer den Rest der Woche ein Auto gemietet. Nicht irgendein Auto von irgendeinem Autoverleih, nein, einen steinalten Hyundai Gaetz von der billigsten Autovermietung in ganz Island, dessen Motorhaube eine wunderschöne Beule zierte. Dennoch, wenn man nicht allzu viel erwartet und nur einen fahrbaren Untersatz braucht, dann bietet sich SADCARS wirklich an. Fuer 33 Euro am Tag kann man sich naemlich einen (zwar betagten, aber funktionstuechtigen) Toyota Yaris oder ein aehnliches Modell mieten. Aber weil Daniel sich das so sehr gewuenscht hat, entschieden wir uns noch dafuer, fuer die letzten beiden Tage einen richtigen Gelaendewagen mit 4x4 anzumieten -  aber dazu dann im zweiten Teil des Reiseberichtes.

unser kleiner peinlicher Hyundai Flitzer mit Beule


Nebenbei bemerkt: es war nicht so, dass sich das Wetter in irgendeiner Weise gebessert haette. Es ist ungefaehr hundertmal schlimmer geworden. Waehrend wir aus Reykjavik raus Richtung Thingvellir Nationalpark fuhren, klatschte uns der Regen gegen die Windschutzscheibe wie kleine Gewehrkugeln und der Wind versuchte mehrfach, das huebsche kleine tannengruene Auto von der Strasse zu druecken. Die Sicht wurde so schlecht, dass man in Thingvellir nicht mal mehr einen Teil des eigentlichen Augenmerks sehen konnte, naemlich den Plattendrift. Wir waren trotzdem mutig und wagten uns aus dem Auto. Beinahe augenblicklich waren wir nass bis auf die Knochen und auf der Aussichtsplattform musste ich mich an Daniel festhalten, um nicht bis nach Kanada geweht zu werden.

das war nur was für Mutige

Nach den Pflichtbildern retteten wir uns wieder ins Auto , um weiter zu Strokkur, dem Geysir zu fahren. Clever, wie wir waren, wollten wir die Geysir-Eruption aus dem Auto beobachten, um nicht wieder ein Opfer des islaendischen Wetters zu werden. Allerdings schauten wir ca. 10 Minuten in die falsche Richtung, da ich die Löcher im Boden verwechselt hatte. Als der Fehler bemerkt war, war Strokkur  natuerlich laengst ausgebrochen, und wir trauten uns dann doch aus dem Auto, um ihm persönlich einen Besuch abzustatten. Die Tour fuehrte dann weiter zu Gulfoss, dem Wasserfall, aber nach einer weiteren Wetterverschlechterung und unschluessigem Warten im Auto, ob man denn rausgehen sollte, hechteten wir schnell in einer Regenpause zum Wasserfall, Daniel machte ein paar Fotos, und dann aber schnell zurueck ins Warme, denn der naechste Schauer setzte schon wieder ein. Auf dem Rueckweg verfuhren wir uns ein bisschen, weil die Strassenkarte und ich noch nicht sehr vertraut miteinander waren, und wir kamen dann in Hellisheidi, dem Geothermalkraftwerk raus. Obwohl das Besucherzentrum dort schon geschlossen hatte, durften wir rein (der Mann freute sich wie ein Schnitzel ueber unser Interesse) und uns ein wenig umsehen. Allerdings eben nur ein wenig, da gerade das islaendische Symphonieorkester eine super private Fuehrung machte. Aber auch bei Regen und Wind ist Hellisheidi ein echter Tipp, denn obwohl dann der Schwefeldampf einem viel staerker ins Gesicht schlaegt, ist es doch wirklich faszinierend mit eigenen Augen zu sehen, was fuer eine Kraft und Energie in der Erde steckt.


Der unerbittliche Sturm der letzten Tage hatte sich am Samstag Gott sei Dank verzogen, auch wenn die Sonne sich immer noch eher im Hintergrund hielt, war es wieder angenehmeres Wetter fuer Ausfluege geworden. Daher sind wir in den Sueden von Island, zum Eyjafjallajökull aufgebrochen. Ganz recht, das ist der Vulkan, der 2010 fuer das komplette Flugverbot ueber mehrere Wochen gesorgt hat. Ist also sehr beliebt, der Kleine J. Ausserdem muss man wissen, dass die Strassen in Island in verschiedene Farben, welche die Befahrungseigenschaften beschreiben, eingeteilt ist. Da gibt es zum einen natuerlich die Ringstrasse, die „Autobahn“ von Island (auf der man trotzdem nur 90 fahren darf – nicht schön), die einmal rund um die Insel fuehrt. Diese ist natuerlich gut ausgebaut. Dann gibt es ein paar rote und orange Strassen, die auch fuer kleine PKW als gut befahrbar gelten, auch wenn sie teilweise nur aus stark verdichtetem Schotter bestehen. Gelbe Pisten sind in der Regel nichts fuer kleine PKW, denn dort wird es schlaglochreich, schotterig und ein Strassenbelag fehlt. Und die weissen Pisten, die „Bergstrassen“ duerfen nur von gelaendetauglichen Fahrzeugen befahren werden. Allerdings trifft diese Einteilung manchmal nicht ganz ins Schwarze, wie wir auf dem Rest der Reise gesehen haben.

Jedenfalls fuhren wir zum Eyjafjallajökullgletscher und sahen dort einen wunderschönen Wasserfall: Seljalandsfoss, der sehr gut von der Ringstrasse zu erreichen ist. Bei diesem Wasserfall kann man sogar dahinter laufen. Wir wurden dabei zwar ordentlich nass, aber es war trotzdem sehr sehenswert.

Seljalandsfoss

Nach ausfuehrlichem Kartenstudium entschieden wir uns dafuer, die gelbe Piste direkt ins Gletschergebiet zu probieren. Da der Weg aber sehr schnell sehr steil und sehr sehr steinig wurde, gaben wir auf, obwohl der Hyundai sich tapfer hielt. Aber Daniel ist ja kein Autoquaeler. Also versuchten wir, von Sueden her in das Gebiet reinzufahren, aber mangels Abzweigungen und mangels Hinweisschildern landeten wir dann im direkt benachbarten Mýrdalsjökullgletscher und dem Wasserfall Skógafoss, der ebenfalls wirklich die Reise wert ist. Ganz die Hoffnung auf Eyjafjallajökull haben wir doch nicht aufgegeben und wanderten im Gletschergebiet bzw. Nationalpark herum. Ich bin felsenfest der Meinung, irgendwo am Horizont doch den Vulkan gesehen zu haben. Aber selbst wenn nicht, war die Berglandschaft dort so faszinierend und unwirklich, dass man sich wie in einem Fanatasyroman gefuehlt hat. Es haette uns vermutlich nicht gewundert, wenn aus dem naechsten Stein ein Troll hervorgesprungen waere.

 




Da nach der anstrengenden Wanderung noch ein bisschen Zeit blieb, fuhren wir mit dem Auto nach Vík, dem suedlichsten Kuestenort Islands. Angeblich ist Vík das Dienstleistungszentrum der Region, aber wenn man mal bedenkt, dass es ungefaehr ein Drittel der Groesse von Oederan hat, spricht diese Tatsache dafuer, wie abgeschieden Island ist. In Vík gibt es den Reynisfjara-Strand, der als einer der schönsten Lavastraende Europas und der Welt gilt. Auch wenn der Wind uns den Sand pausenlos ins Gesicht geschossen hat, muss man sagen, dass dieser Platz wirklich richtig schön ist. Der schwarze Strand, die Klippen im Meer, die hohen Wellen und die vereinzelten kleinen bunten Haeuschen von Vík – ja, da freut man sich, die Reise gemacht zu haben.

... dem kann man durchaus zustimmen


Nach den anstrengenden Tagen hatten wir uns fuer Sonntag ein bisschen Entspannung verdient. Das Wetter war mal wieder kalt und nieselig, was diesmal aber sehr passend war: denn es ging in die Blaue Lagune. Diese ist das beruehmteste Spa Islands und liegt in der Naehe von Keflavik, bei Grindavik. Mitten in einem Lavafeld steht ein Geothermalkraftwerk, welches die Blaue Lagune speist und zur örtlichen Energieerzeugung dient. Schon allein sich die Blaue Lagune von aussen anzusehen, mit dem hellblauen Wasser in dem schwarzen Lavabecken und den modernen Gebaeuden kommt einem Wellnessurlaub ziemlich nahe. Aber dann in dem ca. 40° C heissem Wasser herumzuplantschen, dem Mineralsalze,Kieselerde und Algen zugesetzt sind (eine Wohltat fuer die Schönheit), wahlweise sich eine Maske mit Silikatschlamm ins Gesicht zu schmieren, in die Sauna zu gehen oder in eines der beiden Dampfbaeder, das war schon ein richtig tolles Erlebnis. Und als es dann langsam dunkel wurde, und die Lagune angestrahlt wurde, da waren wir uns sicher, dass die 30 Euro Eintritt gut investiertes Geld waren.  

ein toller Tag in der Blauen Lagune

Der aufmerksame Leser wird jetzt merken, dass noch einige Tage unseres Urlaubs fehlen ... aber da diese die abenteuerreichsten waren, widme ich denen einen eigenen Blog, in aller Baelde. Und jetzt kann ich endlich mal das sagen, was ich schon immer sagen wollte:
Fortsetzung folgt ...
 


6.10.11 18:39


 [eine Seite weiter] Gratis bloggen bei
myblog.de